Freitag, 22. November 2013

KLOMUNE: Ein bisschen gesund reicht doch auch


Nicht einmal ein Glas Wasser habe ich getrunken, und es ist schon zwanzig nach elf. Der Kaffee ist lauwarm. So ungesund beginnt der Morgen einer Nachtarbeiterin. Mein Biorhythmus ist völlig durcheinander. Nachts bin ich wach, am Tag schlafe ich mit offenen Augen. 

Nun stehe ich auf und hole ein Glas aus dem Schrank. Es ist mein Lieblingsglas mit herrlichen Verzierungen. Dann nehme ich die grüne Zweiliterkaraffe, auf deren Grund ein schwarzer Stein liegt. Es ist ein Schungit aus Russland. Er reinigt mein Wasser, verwandelt es in etwas Gutes. Dieses Wasser fülle ich in eine andere Karaffe und gebe je einen halben Teelöffel Borax und einen halben Teelöffel Magnesiumhydrogendingsbums rein. Vorher trank ich ein kleines Gläschen Wasser mit einem Teelöffel Schindele's Mineralerde (http://www.meinhund.ch/schindele.html). Hier ist echt alles drin, was Haut und Knochen brauchen, siehe Link. Es ist auch für Tiere und Pflanzen geeignet. Später dann nehme ich MSM (Schwefel), Chlorella (NICHT aus Japan), Wild Yam als natürliches Verhütungsmittel (1500 mg verteilt auf zweimal pro Tag), Cela von Burgerstein (Vitamine, Eisen, B12 etc.), Calcium, ein Super-Antioxidanz und Dong-Quai-Wurzel, weil man wird ja nicht jünger. Zudem esse ich keinen Zucker, sondern Xylit (Birkenzucker), das weniger Zucker enthält und sogar gut ist für die Zähne. Ah, die Zähne! Die putze ich mit einer Schweizer Zahnpasta von Kart (mit grüner Erde, Xylit und Salbei). 

Gerade klingelt es an der Tür. Die Post ist da. Es ist der Geigerzähler, Modell Gamma-Scout, den wir bestellt haben.  Zudem habe ich Bentonit  (http://stevenblack.wordpress.com/2011/10/05/die-wahrheit-ber-bentonit/) bestellt, um gegen Radioaktivität anzugehen. Es wird ernst. Ich fühle mich kerngesund. Fehlt nur noch die körperliche Ertüchtigung. Ich wünsche mir Tanzlokale, in denen man von morgens bis abends zu Goamusik tanzen kann. 

Wir bewegen uns viel zu wenig. Unsere Köpfe sind voll mit Sorgen zum Morgen. Bullshit culture. Das erkennt man schon an den Kinofilmen, die geistlos gemacht wurden und dennoch zu Kassenschlagern werden wie "Hunger Games". Den habe ich gestern online geschaut. Es war grauenhaft. Am Abend tröstete ich mich mit einem anständigen Film, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte: "Hudsucker - Der grosse Sprung"von den Cohen-Brüdern (http://www.movie2k.tl/Hudsucker-Der-Gro-E-Sprung-63052-online-film.html). Erstaunt stelle ich fest, dass dieser Film in Cannes zwar nominiert war, aber gegen "Pulp Fiction" verlor. Man will eben lieber Fastfood-Kino. Daher der Geigerzähler. Daher die Bemühungen, auf dem Weg zu bleiben. Mittlerweile laufe ich meinen Weg mit geschlossenen Augen. Ich habe nämlich eine verdammt gute Nase. 


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