Mittwoch, 18. September 2013

Entführt, ausgebüxt und wieder ins Heim gesteckt: Antonia Scharndorff





Antonya Schandorff, 13 Jahre, wurde von Richterin Jutta Ziemer (Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck) und Schulpersonal aus dem Unterricht gelockt (mit einer Lüge "Eltern am Telefon, wollen dich sprechen") und in ein Kinderheim gesteckt. 

Ihr wurde Kontakt zu den Eltern untersagt, das Handy weggenommen. Sie floh am 28. August 2013 aus dem Heim direkt ins Studio von Bewusst.tv. Link zum Film und mehr: http://lupocattivoblog.com/2013/08/28/entfuhrt-antonia-13-jahre-floh-direkt-ins-studio-von-bewusst-tv/

Dann ist Antonya wieder ins Heim gesteckt worden.
Laut einem Gerücht bereitet der Arbeitgeber von Antonyas Vater die Kündigung vor, dabei könnte Mager & Wedemeyer, Industriestrasse 35-39, 28876 Oyten, der Familie in dieser schweren Situation den Rücken stärken. Nun befindet sich die Familie im Ausland. Mehr Info siehe Link unter Antonyas Foto.

Petition für Antonya Scharndorff 
https://www.change.org/de/Petitionen/nach-entf%C3%BChrung-ins-heim-unsere-tochter-antonya-sofort-wieder-zu-uns-lassen

Namedropping

*Richterin: Jutta Ziemer vom Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck
*Entführungshelfer (Schulpersonal Schule Lilienthal): Frau Weber, Frau Heuer
*Kinderknast: Kinderhaus Worpswede (ohne Gewähr)



Erklärung der Familie Schandorff:
Liebe Freunde und Unterstützer,


wir möchten uns noch einmal persönlich bei Ihnen, für die erfahrene Solidarität und Unterstützung bedanken. Ohne die Hilfe von Ihnen, von Change.org, der deutschen Direkthilfe, der Netzaktivisten und unseres Rechtsbeistand Herrn Matuschschszyk, wären wir beim Anhörungstermin am 11.09.2013 vor dem Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck verloren gewesen.

Wir können uns im Moment zwar frei bewegen und unser Tochter Antonya endlich wieder in unseren Armen halten, aber wir haben immer noch große Angst, wie es weiter geht. Das Sorgerecht für Antonya soll uns weiterhin entzogen werden und aus diesem Grund haben wir beschlossen, unseren Lebensmittelpunkt aus Niedersachsen zu verlegen. Wir befinden uns an einem sicheren Ort um die weitern Entscheidungen der Behörden abzuwarten.

Absolute Priorität hat im Moment für uns nur eins: Das Wohl von Antonya! Wir sondieren gerade die Möglichkeiten, ein Gymnasium für Antonya zu finden, wo sie behütet und beschützt von dem ganzen „Rummel“ aufgenommen wird und neue Freunde findet.

Meine Berufliche Situation als Vater und Ernährer der Familie, ist zurzeit noch ungeklärt. Die letzen Wochen und Monate waren so stressig für uns, dass ich nicht arbeiten gehen konnte. Sie können sich vorstellen, dass mein bisheriger Arbeitgeber mittlerweile an seine Toleranz Grenzen gestoßen ist.

Deshalb bin ich bemüht, so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen zu können, um unseren Lebensunterhalt zu sichern. Wir möchten Sie deshalb auch noch mal bitten, Antonya und uns weiterhin mit einer Solidaritätsspende zu unterstützen, damit die sehr gute Rechtsverteidigung für uns in den nächsten Wochen gesichert ist. Vielen herzlichen Dank!

Die spätere Stiftung Antonya soll helfen, Eltern und ihren Kindern den nötigen Rechtsbeistand zu gewähren, der leider nötig ist, wenn einem Gerechtigkeit widerfahren soll. Wie heißt es so schön, auf hoher See und vor Gericht ist man sehr schnell verloren!

Dorte Schandorff Axel Schandorff


Persönliche Worte von unserer Tochter Antonya an Sie:
Ich bin im Moment sehr froh, dass ich mit Mama und Papa leben darf. Ich habe aber Angst, dass das alles nur vorübergehend ist.

Diese „Hexe“ von Richterin gibt nicht auf und das macht mich traurig!

Bitte erzählen Sie allen Menschen dort draußen, dass ich sehr glücklich und unendlich dankbar für die viele Hilfe und Unterstützung bin.

Ich möchte euch alle sehr herzlich bitten, mich weiter zu unterstützen, da meine Eltern und ich weiter eure Hilfe dringend benötigen.

Vielen Dank an alle Menschen, die an uns glauben und uns helfen, dass wir wieder ein ganz normale Familie sein können.

Seid alle ganz lieb gegrüßt,

Eure Antonya

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